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Über uns

 

Wir, das sind meine Eltern Karl und Christel Hellweg, meine Frau Stefanie und ich, Kai Hellweg, haben ein Hobby, das uns auf Trab hält und viel Freude schenkt. Wir halten und züchten Zwerg- und Riesenschnauzer pfeffersalz.

1969 kam mein Vater Karl Hellweg auf den Schnauzer. Er sollte einen zuverlässigen Wachhund für den elterlichen Bauernhof beschaffen, der auch Ratten fangen würde. Der neue Hund musste natürlich wetterfest sein. Ein Mittelschnauzer erschien meinem Vater für diese Anforderungen ideal. Die Farbe stand für ihn schnell fest: pfeffersalz sollte er sein. Denn er meint, dass bei dieser Farbe doch Leben im Haar sei. Also zog Mittelschnauzer Ajax vom Tich auf dem Hof ein. 1971 trat mein Vater dem Pinscher-Schnauzer-Klub 1895 e.V. Ortsgruppe Gütersloh bei, dem er von 1982 bis 2007 als Erster Vorsitzender vorstand. Seine erste Hunde-Ausstellung als Aussteller besuchte mein Vater im Sommer 1971 mit seinem Mittelschnauzerrüden Ajax. Das Ergebnis war recht zufriedenstellend: Ajax erhielt die Zuchtbewertung 'sehr gut'.

Im Herbst desselben Jahres kam es zur ersten Begegnung zwischen meiner Mutter Christel und Ajax. Meine Mutter war schon immer hundebegeistert, und so schien es eigentlich keine Probleme geben zu können. Seit langem kümmerte sie sich sonntags mit viel Freude regelmäßig um den Dackel eines Nachbarn. Doch Ajax verscherzte es sich in null-Komma-nichts mit Karls neuer Freundin Christel. Bei einem kurzen freundschaftlichen Sprung bis fast an ihre Schultern, hinterließ er zwei breite dreckbraune Streifen auf ihrem hellen Sommermantel. "So ein Hund kommt mir niemals ins Haus! Auf keinen Fall!", stellte sie sogleich entsetzt klar. Dieser Grundsatz gilt bis heute: Wir halten und ziehen unsere Zwerg- und Riesenschnauzer mit großer Freude in Haus und Garten auf; Mittelschnauzer nicht! Ajax blieb auf dem Bauernhof meiner Großeltern und erfüllte dort weiterhin seine Pflicht.

Zunächst waren meine Eltern in ihrem neuen Heim einige Zeit hundelos. Das änderte sich jedoch, nachdem sie im Frühjahr 1975 anlässlich der Landesgruppen-Zuchtschau die Zwergschnauzer näher kennenlernen konnten. Meine Mutter war sofort überzeugt, dass Zwerge besser in der Wohnung zu halten seien als Mittelschnauzer. Meine Eltern sprachen ausführlich mit einem Zwergschnauzer-Züchter, der ihnen vieles über diese Rasse erzählte. Beide waren hellauf begeistert. Das waren richtige Schnauzer, obwohl sie kleiner und nicht so ungebärdig wie Mittelschnauzer waren. Und - für meinen Vater ganz wichtig - es gab sie in pfeffersalz. Leider hatte dieser Züchter gerade keine Welpen abzugeben, doch am 15. Dezember 1975 bezog Yxi von der Steinhäger Heide als erste pfeffersalz-farbene Zwergschnauzerhündin ihr neues Zuhause bei uns. 1977 wurden die ersten Welpen des Zwergschnauzer-Zwingers 'von der Benkert' geboren. Als ich wenig später unsere Familie vervollständigte, wuchs ich von Anfang an mit Zwergschnauzern auf und teilte schon früh die Freude meiner Eltern an dieser Rasse.

                                                                   

Von 1986 bis 1998 wandten wir uns einige Jahre der Zucht von schwarz-silbernen Zwergschnauzern zu. Diesem Farbschlag galt unser Interesse schon zu Beginn der Siebziger Jahre, noch bevor sie im Mai 1976 von der Jahreshauptversammlung des Pinscher-Schnauzer-Club 1895 e.V. in Münster offiziell als Rasse anerkannt worden waren (in den USA und Kanada ist die Rasse bereits seit 1938 anerkannt). In Europa sah man die Schwarz-silbernen in dieser Zeit gelegentlich bei großen internationalen Ausstellungen vor allem als Begleitung. Sobald es uns möglich war, holten wir einen schwarz-silbernen Welpen zu uns. Mona von der Steinhäger Heide war unsere erste schwarz-silberne Zwergschnauzerhündin. Wir bekamen sie 1983 und machten die Würfe C und D mit ihr.

                                                              

Von 1990 bis 2007 an begleiteten mehrere schwarz-silberne Zwergschnauzer aus eigener Zucht die Familie, zuletzt unser Rüde Imo von der Benkert.

                                                              

Als ich mir im April 2002 mit meiner Riesenschnauzerhündin Carla vom Luther See einen Jugendwunsch erfüllte, kam nach langer Zeit wieder ein Hund mit dem lebendigen Pfeffersalz als Farbschlag in unser Haus. Schon als kleines Kind hatten mich die Riesenschnauzer fasziniert, die ich bei den Freunden meiner Eltern kennengelernt hatte. Diese Hunde waren so groß und kräftig und dabei doch so ruhig und freundlich, dass ich als Kind gar keine Angst vor ihnen haben musste.

2004 änderten wir unsere Zuchtstätte 'von der Benkert' in eine Zwingergemeinschaft. Meine Eltern nahmen mich als Mitinhaber des Zwingers 'von der Benkert' auf, gleichzeitig wurde die Zucht um die Rasse Riesenschnauzer pfeffersalz erweitert. Im Juni wurde unser erster Wurf Riesenschnauzer - der J-Wurf unseres Zwingers - geboren. Wie die Zwergschnauzer zogen wir diese Welpen ebenfalls im Haus und im Garten auf. Julie von der Benkert behielten wir für uns.

Seit Ende April 2007 vervollständigt mit Klette von Elberfeld, Kati genannt, wieder eine Zwergschnauzerhündin pfeffersalz unser Rudel. Sie kam eher zufällig zu uns: Ihre Züchterin hatte zwei 12 Wochen alte Welpen zur Ortsgruppen-Schau in Bielefeld mitgebracht. Mein Vater und ich waren sofort von ihr überzeugt, nicht zuletzt beeindruckte uns ihr hervorragendes, hartes Haar. Schnell fuhr mein Vater nach Hause und holte meine Mutter, damit sie sich den neuen Hund angucken konnte. Natürlich haben wir kleinen Welpen gleich mitgenommen. Wir hatten an diesem Tag großes Glück gehabt, denn fast wäre unsere Kati jemand anderem gegeben worden. Im Mai 2009 hat ihren ersten Wurf - unseren K-Wurf - bekommen und zieht ihre vier Welpen liebevoll auf.

Wir sind sozusagen Überzeugungstäter. Neben seiner Schönheit ist ein Zwergschnauzer ein absolut alltagstauglicher Hund. Er ist sehr gut überall mit hin zu nehmen. Ganz gleich ob ein Besuch bei Freunden oder in einer Gaststätte ansteht, ein Zwergschnauzer stört nicht. Und sollte er wirklich einmal irgendwo nicht mit hinein dürfen, bleibt er problemlos allein im Auto, bis wir wieder zurück sind. Ein Riesenschnauzer ist ebenfalls ein pflegeleichter, umgänglicher Hund, der jedoch anders als sein kleiner Verwandter ein Respekt einflößender Wach- und Schutzhund ist, was mich persönlich besonders anspricht. Da ich inzwischen auf dem großelterlichen Bauernhof lebe, kann ich einem solchen Hund ein sehr gutes Umfeld bieten.

Wir betrachten uns als Hobbyzüchter. Wir sind immer wieder neugierig, was bei einer gut durchdachten Verpaarung bei unseren Hündinnen wohl herauskommt. Bisher stellen uns die Ergebnisse sehr zufrieden. Mehrere unserer Hunde haben auf Ausstellungen Siegertitel errungen. Um unserer Hündinnen körperlich nicht zu überfordern, machen wir mit ihnen nur ein bis zwei Würfe. Deshalb ziehen wir bei 32-jähriger Züchtertätigkeit im Jahr 2009 mit unserem K-Wurf erst den elften Wurf groß. Stets macht es uns Freude die Entwicklung der Welpen zu verfolgen, zu sehen, wie sie sich verhalten und miteinander spielen, wie sie täglich neues lernen und ihr Wissen von der Welt erweitern. Wir unterstützen sie in den wenigen Wochen, die sie bei uns sind, so gut, wie wir können. Wir geben ihnen gesundes naturbelassenes Futter, um ihre körperliche Entwicklung zu fördern. Sie bekommen viel Freiheit und Auslauf. Wir ziehen alle Welpen in der Wohnung groß. Die normalen Alltagsgeräusche lernen sie von klein auf wie selbstverständlich kennen. Sobald sie alt genug sind, kommen die Riesen- wie die Zwergschnauzer tagsüber auch in den Garten. Dort können sie zunächst in einem begrenzten Bereich, später im ganzen Garten frei herumtollen. Wir freuen uns über Besuche von befreundeten Kindern und Erwachsenen. Auf diese Weise ist den Welpen der Umgang mit fremden Menschen und Kindern von Anfang an vertraut. Unser Ziel ist, temperamentvolle, wesensfeste und gesunde Zwerg- und Riesenschnauzer zu züchten, die ihren neuen Familien ebensoviel Freude bereiten wie uns. Bis heute haben wir dieses Ziel immer erreicht.

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